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Schmunzeln oder Nachdenken

 

Wenn es keinen Morgen gibt

Der mir viel Leid antat!

Ein indisches Märchen!

Der kleine Schutzengel

Desiderata

Wenn es kein Morgen gibt ?
Wenn ich wüsste, es ist das letzte Mal,
dass ich dein einschlafen sehe,
würde ich dich liebevoller zudecken
und zu Gott beten, deine Seele zu beschützen.

Wenn ich wüsste, es ist das letzte Mal,
dass ich dich zur Tür hinausgehen sehe,
würde ich dich umarmen, dir einen Kuss geben
und dich zurückrufen, für noch einen.

Wenn ich wüsste, es ist das letzte Mal,
dass ich deine Stimme höre.
Ich würde jeder deiner Gesten und Worte auf Video aufzeichnen,
um sie mir jeden Tag wieder ansehen zu können.

Wenn ich wüsste, es ist das letzte Mal,
würde ich eine Minute oder zwei innehalten
und dir „Ich liebe dich“ sagen, anstatt davon auszugehen,
dass du das auch ohne meine Worte weißt.

Wenn ich wüsste, es ist das letzte Mal,
würde ich diesen Tag mit dir teilen.
Jetzt bin ich mir so sicher, dass wir noch so viele haben,
dass ich diesen ahnungslos verstreichen lasse.

Es gibt immer ein Morgen,
um eine Verletzung wieder gutzumachen,
und wir bekommen immer eine zweite Chance,
um das leben in Ordnung zu bringen.

Es gibt immer noch einen Tag,
um „Ich liebe dich“ zu sagen,
und immer noch eine Chance,
für ein „ kann ich etwas für dich tun ?“

Aber nur für den Fall, dass ich falsch liege,
und es bleibt nur noch der heutige Tag,
möchte ich dir sagen, wie sehr ich dich liebe,
und hoffe, wir vergessen nie:
Das Morgen ist niemanden versprochen,
weder Jung noch Alt.
Heute könnte deine letzte Gelegenheit sein,
um deine Lieben ganz fest zu umarmen.

Wenn du auf morgen wartest, wieso tust du es nicht heute ?
Denn falls morgen nicht mehr kommt,
wirst du eines Tages bereuen,
an dem du dir keine Zeit genommen hast für ein Lächeln,
eine Umarmung oder einen Kuss, weil du zu beschäftigt warst,
um jemanden etwas zu geben, was sich im Nachhinein
als sein letzter Wunsch herausstellt.

Halte deine Lieben heute ganz fest,
flüstere ihnen ins Ohr,
sag ihnen, wie sehr du sie liebst, und dass du sie
für immer in deinem Herzen behalten wirst.

Nimm dir Zeit zu sagen: „Es tut mir leid“,
„Bitte verzeih mir“, „Danke“ oder „Ist in Ordnung“.

Und wenn es kein Morgen gibt,
musst du das heute nicht bereuen.
Verfasser unbekannt !

 

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Der mir viel Leid antat !
Ich verfluche Dich nicht, denke nicht mehr an Rache !
Ich suche, ob in Deinem Gesicht, die Reue erwacht ?
Du hast unsere Freundschaft kalt gemacht,
um Geld zu gewinnen.
Meine Fäuste sind nicht mehr geballt.
Mir kannst Du entrinnen, doch nicht der Vergeltung.
Meinst Du, dass Du glücklich bist, weil Du Dir siegreich erscheinst ?
DU, das Schicksal stellt jedem die Frist,
noch ist Möglichkeit, der Vergeltung zu entrinnen.
Wenn Du dich selbst besinnst, zurückgibst, rein beginnst. 

 

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Ein indisches Märchen ! 
Es erzählt von einem Hund – der in einem Zimmer umherirrte –
In dem alle Wände Spiegel waren.
Er sah plötzlich viele Hunde – wurde wütend –
fletschte die Zähne – und knurrte.
Alle Hunde im Spiegel wurden ebenso wütend –
fletschten die Zähne – und knurrten.
Der Hund erschrak und fing an, panisch im Kreis herumzulaufen.
Schließlich brach er tot zusammen !

Hätte er nur ein einziges Mal gewedelt,
so hätten ihm alle seine Spiegelbilder ,
das freundliche Bild zurückgeworfen.

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Der kleine Schutzengel
von Sieglinde Breitschwerdt
Sehnsüchtig sah Emanuel zu, das wieder viele Engel die Himmelsleiter hinabstiegen. Sie beeilten sich, wollten rechtzeitig an Ort und Stelle sein, um die Neugeborenen zu beschützen. " Ach, was würde ich dafür geben, wenn ich auch ein Schutzengel sein dürfte", seufzte er. "Aber ich habe noch nicht einmal Flügel!"
"Emanuel, komm zu mir!", rief Erzengel Gabriel. Er nahm ihn an die Hand und führte ihn zur himmlischen Kleiderkammer. Weiße Gewänder, Flügelpaare und Heiligenscheine wurden dort aufbewahrt. Gabriel suchte für ihn ein passendes Gewand, Flügelchen und einen Heiligenschein aus. Er half ihm beim Anziehen, steckte die Flügelchen fest und sagte: "So mein Kleiner, jetzt bist du ein Schutzengel! "Emanuel hüpfte vor lauter Freude im Kreis und fragte aufgeregt: "Wohin schickst du mich? "Gabriel zeigte in die Ferne. Am Himmel leuchtete ein wunderschöner Stern mit einem langen silbernen Schweif: "Folge immer diesem Stern, solange, bis er stehen bleibt. Dort wird heute Nacht ein neuer, großer König geboren! Er wird für alle Menschen der König des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung sein! "Ein König, dachte Emanuel und ihm wurde ganz bange: "Braucht ein großer König nicht auch einen großen Schutzengel? "Der alte Erzengel lächelte und drückte ihm sanft den Heiligenschein aufs Haupt: " Nein, nein! Ein kleiner König und ein kleiner Engel passen gut zusammen! "Wenig später kletterte Emanuel die Himmelsleiter hinab und folgte immer dem großen Stern. Ich werde auf meinen König gut aufpassen, dachte er. Wehe, wenn ihm einer etwas tut, dann verhau' ich ... Erschrocken hielt er inne. Ein richtiger Engel durfte so etwas nicht einmal denken. Hin und wieder schaute er zum Himmel. Er bemerkte, das der Stern allmählich langsamer wurde. Erstaunt blickte er sich um. Nirgends sah er einen Palast, oder wenigstens ein großes vornehmes Haus? Er kam durch ein kleines Dorf. Die meisten Häuser waren alt und verfallen, in denen nur arme Leute wohnten. Neben einem Gasthof stand ein Stall; über ihm blieb der Stern stehen. Geduldig wartete er darauf, das der Stern weiterwandern würde. Nichts geschah. Oh mein Gott, durchfuhr es ihn, ich bin dem falschen Stern gefolgt! Vielleicht habe ich mich verlaufen? Ratlos setzte er sich nieder. Da fiel ihm der kleine König ein, den er beschützen sollte. Emanuel war so traurig, das er bitterlich weinte. Plötzlich fühlte er etwas Weiches an seinem Knie. Ein Schaf rieb sein Köpfchen daran. "Warum bist du so traurig, kleiner Engel?", fragte es. "Ich habe mich verlaufen!", schluchzte er. "Verlaufen?" , blökte das Schaf verwundert. Er nickte. "Irgendwo wird ein neuer König geboren, und nun hat er keinen Schutzengel, weil ich den Palast nicht finden kann! "Er nahm den Zipfel seines Gewands und schnäuzte sich ."Im Stall wird auch ein Kind geboren! Aber das sind sehr arme Leute!" mähte das Schaf. "Sie kamen mit einem Esel aus einer fernen Stadt! "Emanuel sah sich um. Er entdeckte auch keinen anderen Engel. Er streichelte dem Schaf über das Köpfchen und murmelte: "Das arme Kind. Kein Schutzengelchen weit und breit!" "Beschütze doch du das Kind!" schlug das Schaf vor. "Arme Leute haben es nicht leicht im Leben! "Er nickte. Das Schaf hatte recht. Er stand auf und ging in den Stall. Ein Ochse und ein Esel lagen im Stroh. Ein älterer Mann stand neben seiner junge Frau, die ihr Kind in die Krippe legte. Emanuel trat näher und sah sich das neugeborene Kind genauer an. Es war ein hübscher kleiner Junge. Plötzlich hörte er Räder knirschen, Hufgetrampel und Gewieher; dem folgten Fanfarenstösse  und Herolde riefen: "Macht Platz für die Könige! "Prunkvoll geschmückte Pferde und Kamele hielten vor dem Stall. Drei Könige in kostbare Gewänder gehüllt, mit goldenen Kronen auf ihren Häuptern, betraten den ärmlichen Raum. Sie beglückwünschten die Eltern zur Geburt ihres Kindes, und überreichten Gold, Weihrauch und Myrrhe. Es waren Geschenke für das Neugeborene. Sie knieten vor der Krippe nieder, und jeder König küsste dem kleinen Jungen das Händchen. Wenig später kamen Hirten. Als sie das Kind in der Krippe sahen, gaben sie ihm alles, was sie hatten: Brot und Käse, Früchte und Wein, dann knieten auch sie nieder. Ehrfurchtsvoll und staunend hatte Emanuel alles beobachtet. Sein kleiner Schützling musste schon etwas Besonderes sein, wenn Könige wie Hirten gleichermaßen vor ihm niederknieten. Er beugte sich etwas vor, und das Kind lächelte ihn an. Ich habe mich doch nicht verlaufen, dachte der kleine Schutzengel überglücklich. Ich bin auch nicht dem falschen Stern gefolgt! Er ist der neue große König - der König des Glaubens, der Liebe und !der Hoffnung, und ich... ich darf ihn beschützen.
 

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Desiderata (Ersehntes)

Geh gelassen deinen Weg inmitten von Lärm und Rastlosigkeit und vergiss nie, wie viel Frieden du in der Stille finden kannst.

Soweit möglich, das heißt, ohne dich selbst zu verleugnen, stell dich gut mit allen Menschen. Sprich deine Wahrheit ruhig und unzweideutig aus und hör den anderen zu, die Dummen und die Schwätzer nicht ausgenommen, auch sie haben dir etwas mitzuteilen.

Geh lauten und aggressiven Menschen aus dem Weg, sie sind eine Plage für den Geist.

Wenn du dich selbst mit anderen vergleichst, könntest du hochmütig oder verbittert werden: denn stets wird es Menschen geben, die dir unter- oder überlegen sind. Freu dich aber ganz unbefangen deiner Erfolge und auch deiner Pläne.

Vernachlässige deinen Beruf nicht, sei er auch noch so bescheiden; er ist dein einziges unveräußerliches Besitztum in den wechselnden Glücksfällen des Lebens. Übe Vorsicht in geschäftlichen Angelegenheiten, denn die Welt ist voller Betrug. Lass dich hierdurch andererseits nicht blind machen für die Tatsache, dass es auch große Tugendhaftigkeit gibt: Viele Menschen streben nach hohen Idealen, und überall lassen sich Mut und Standhaftigkeit antreffen.

Sei, der du bist.

Heuchle insbesondere niemals Zuneigung.

Sei auch nicht zynisch in Fragen der Liebe, denn in dieser Welt der Gefühlskälte und der Enttäuschungen ist allein sie es, die überdauert – gleich dem immergrünen Gras.

Nimm ohne Murren an die Lehren aus deinen ständig wachsenden Lebenserfahrungen und trenne dich mit Würde von dem, was dir in deiner Jugend wichtig war.

Stärke deine geistigen Widerstandskräfte, damit du in plötzlichem Unglück gewappnet dastehst.

Quäle dich nicht mit den Ausschweifungen deiner Fantasie. Viele Ängste entstehen aus Erschöpfung oder Einsamkeit. Übe eine gesunde Selbstdisziplin, sei aber auch nicht allzu streng mit dir selbst.

Du bist ein Kind des Universums, nicht minder als die Bäume und die Sterne; du hast ein Recht, hier zu sein.

Und ob du dir dessen bewusst bist oder nicht, alles nimmt schon seinen richtigen Lauf.

Lebe daher in Frieden mit Gott, welche Vorstellungen auch immer du von ihm hast. Und was auch immer dein Mühen und Trachten, halte Frieden mit deiner Seele inmitten aller Friedlosigkeit des Lebens.

Trotz all ihrer Falschheit, ihrer Mühsal und ihrer zerschlagenen Hoffnungen ist sie schön, unsere Welt.

Sei bedachtsam. Versuche, glücklich zu sein.

Gefunden in der alten St.-Pauls-Kirche in Baltimore, datiert 1692, aus dem Englischen übersetzt.

 

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10MARION BURKE 2004 - 2017

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