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Wolke 2  Deine Lieblings-Gedichte

Der Engel ...Mathilde von Wesendonk
wo man Engel sieht
Seelenvogel ...Verfasser unbekannt
 

von Heike Nau-Schmidt:
zwerg00065
Der Engel
In der Kindheit frühen Tagen hört' ich oft von Engeln sagen,
die des Himmels hehre Wonne tauschen mit der Erdensonne,
daß, wo bang ein Herz in Sorgen schmachtet vor der Welt verborgen,
daß, wo still es will verbluten, und vergehn in Tränenfluten,
daß, wo brünstig sein Gebet einzig um Erlösung fleht,
da der Engel niederschwebt, und es sanft gen Himmel hebt.
Ja , es stieg auch mir ein Engel nieder, und auf leuchtendem Gefieder
führt er , ferne jedem Schmerz, meinen Geist nun himmelwärts.

Mathilde von Wesendonk

Wo man Engel sieht

Wenn sich ein Regenbogen über dem Himmel
spannt,
dann gehen die Engel darauf über das Land.

Wenn ein silberner Stern durch die Wolken
schuppt,
kann es sein, dass ein Engel sich entpuppt.

Wenn uns am Abend die Sonne rot brennend
verlässt,
dann feiern die Engel über den Bergen ein
Fest.

Und wenn`s leise flüstert : " Ich hab
dich gern ! ",
dann ist ein Engel gar nicht so fern.

Liebe Grüße Carina

 

von Heike Nau-Schmidt:
Seelenvogel

Tief, tief in uns wohnt die Seele. Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiß, daß es sie gibt. Und jeder weiß auch, was in ihr ist.

In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein.
Der Seelenvogel. Und er fühlt alles, was wir fühlen.

Wenn uns jemand verletzt, tobt der Seelenvogel in uns herum;
hin und her, nach allen Seiten, und alles tut ihm weh.

Wenn uns jemand lieb hat, macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge,
kleine, lustige, vorwärts und rückwärts, hin und her.

Wenn jemand unseren Namen ruft, horcht der Seelenvogel auf die Stimme,
weil er wissen will, ob sie lieb oder böse klingt.

Wenn jemand böse auf uns ist, macht sich der Seelenvogel ganz klein
und ist still und traurig.

Wenn uns jemand in den Arm nimmt, wird der Seelenvogel in uns
größer und größer, bis er uns fast ganz ausfüllt. So gut geht es ihm dann.

Ganz tief in uns ist die Seele. Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiß, daß es sie gibt. Und noch nie,
noch kein einziges Mal, wurde ein Mensch ohne Seele geboren.
Denn die Seele schlüpft in uns, wenn wir geboren werden,
und sie verläßt uns nie, keine Sekunde, so lange wir leben.
So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen,
von unserer Geburt bis zu unserem Tod.

Sicher wollt ihr auch wissen, woraus der Seelenvogel besteht.
Das ist ganz einfach. Er besteht aus Schubladen.
Diese Schubladen können wir nicht einfach aufmachen,
denn jede einzelne ist abgeschlossen und hat ihren eigenen Schlüssel.
Und der Seelenvogel ist der einzige, der die Schubladen öffnen kann.
Wie? Auch das ist ganz einfach: mit seinem Fuß.

Der Seelenvogel steht auf einem Bein.
Das zweite hat er, wenn er ruhig ist, an den Bauch gezogen.
Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel zu der Schublade um,
die er öffnen will, zieht am Griff, und alles, was drin ist,
kommt zum Vorschein.

Und weil alles was wir fühlen, eine Schublade hat,
hat der Seelenvogel viele Schubladen.
Es gibt eine Schublade für Freude und eine für Trauer.
Es gibt eine Schublade für Eifersucht und eine für Hoffnung.
Es gibt eine Schublade für Enttäuschung und eine für Verzweiflung.
Es gibt eine Schublade für Geduld und eine für Ungeduld.
Auf für Haß und Wut und Versöhnung.
Eine Schublade für Faulheit und Leere, und eine Schublade
für die geheimsten Geheimnisse.
Diese Schublade wird fast nie geöffnet. Es gibt auch noch andere Schubladen.
Ihr könnt selbst wählen, was drin sein soll.

Manchmal sind wir eifersüchtig, ohne daß wir es wollen.
Und manchmal machen wir etwas kaputt, wenn wir eigentlich helfen wollen.
Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer
Und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten ...

Man kann schon verstehen, daß die Menschen verschieden sind,
weil sie verschiedene Seelenvögel haben.
Es gibt Vögel, die jeden Morgen die Schublade „Freude“ aufmachen.
Dann sind die Menschen froh.

Wenn der Vogel die Schublade „Wut“ aufmacht, ist der Mensch wütend.
Und wenn der Vogel die Schublade nicht mehr zuschließt,
hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.

Manchmal geht es dem Vogel nicht gut. Dann macht er böse Schubladen auf.
Geht es dem Vogel gut, macht er Schubladen auf, die uns guttun.

Manche Leute hören den Seelenvogel oft, manche hören ihn selten.
Und manche hören ihn nur einmal im Leben.
Deshalb ist es gut, wenn wir auf den
Seelenvogel horchen, der tief, tief in uns ist.
Vielleicht spät abends, wenn alles still ist.

Verfasser unbekannt

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