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Wolke 4  Seelengeschichten
Vater unser
das perfekte Herz
der Garten Eden
du kamst mir zuvor
eine Engelsgeschichte
Frauen sind
Spuren im Sand
2 Engel
 

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VATER UNSER.............
Beter: Vater unser im Himmel.
Gott: Ja?
Unterbrich mich nicht! Ich bete!
Aber du hast mich doch angesprochen!
Ich dich angesprochen? Äh ... nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser im Himmel!
Da, schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht's?
Geheiligt werde dein Name ...
Meinst du das ernst?
Was soll ich ernst meinen?
Ob du meinen Namen wirklich heiligen willst? - Was bedeutet denn das?
Es bedeutet ... es bedeutet ... meine Güte, ich weiß nicht, was es bedeutet. Woher soll ich denn das wissen?
Es heißt, dass du mich ehren willst, dass ich dir einzigartig wichtig bin, dass dir mein Name wertvoll ist.
Aha, hm, das verstehe ich. - Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden..."
Tust du das wirklich?
Dass dein Wille geschieht? Natürlich! Ich gehe regelmäßig zum Gottesdienst,
ich zahle Kirchensteuer und Missionsopfer.
Ich will mehr: dass dein Leben in Ordnung kommt, dass deine Angewohnheiten, mit denen du anderen auf die Nerven gehst, verschwinden, dass du von anderen her und für andere denken lernst: dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, auch dein Vermieter und dein Chef. Ich will, dass Kranke geheilt, Hungernde gespeist, Trauernde getröstet und Gefangene befreit werden. Denn alles, was du diesen Leuten tust, tust du dann für mich.
Warum hältst du das ausgerechnet mir vor? Was meinst du, wie viel stinkreiche Heuchler in den Kirchen sitzen? - Schau die doch an!
Entschuldige, ich dachte, du betest wirklich darum, dass mein Herrschaftsbereich kommt und mein Wille geschieht. Das fängt nämlich ganz persönlich bei dem an, der darum bittet. - Erst wenn du dasselbe willst wie ich, kannst du ein Botschafter meines Reiches sein.
Das leuchtet mir ein. Kann ich jetzt mal weiter beten? Unser tägliches Brot gib uns heute.
Du hast Übergewicht, Mann! - Deine Bitte beinhaltet die Verpflichtung, etwas dafür zu tun, dass die Millionen Hungernden dieser Welt ihr tägliches Brot bekommen.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...
Und dein Arbeitskollege?
Jetzt fang auch noch von dem an! Du weißt doch, dass er mich öffentlich blamiert, dass er mir jedes Mal dermaßen arrogant gegenübertritt, dass ich schon wütend bin, bevor er seine herablassenden Bemerkungen äußert. Das weiß er auch! Er nimmt mich als Mitarbeiter nicht ernst,
er tanzt mir auf dem Kopf herum, dieser Typ hat ...
Ich weiß, ich weiß! Und dein Gebet?
Ich meine es nicht so!
Du bist wenigstens ehrlich. - Macht dir das eigentlich Spaß, mit soviel Bitterkeit und Abneigung im Bauch herumzulaufen?
Es macht mich ganz krank.
Ich will dich heilen. Vergib ihm doch, und ich vergebe dir.
Vielleicht vergebe ich dir auch schon vorher.
Dann sind Arroganz und Hass seine Sünde und nicht deine.
Vielleicht verlierst du Geld; ganz sicher verlierst du ein Stück Image.
Aber es wird dir Frieden ins Herz bringen.

Hm, ich weiß nicht, ob ich mich dazu überwinden kann.
Ich helfe dir dabei!
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen...
Nichts lieber als das. Melde bitte Personen oder Situationen, durch die du versucht wirst.
Wie meinst du das?
Du kennst doch deine schwachen Punkte: Unverbindlichkeit, Finanzverhalten, Sexualität, Aggression, Erziehung. Gib der Versuchung keine Chance.
Ich glaube, dies ist das schwierigste Vaterunser, das ich je betete. Aber es hat zum erstenmal etwas mit meinem alltäglichen Leben zu tun.
Schön! Wir kommen vorwärts. Bete ruhig zu Ende.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Weißt du, was ich herrlich finde? Wenn Menschen wie du anfangen, mich ernst zu nehmen, echt zu beten, mir nachzufolgen und dann das zu tun, was mein Wille ist. Wenn sie merken, dass ihr Wirken für das Kommen meines Reiches sie letztlich selbst glücklich macht.

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DAS PERFEKTE HERZ
Worte zum denken und zum weiter Schenken.

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte,
dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe.
Eine große Menschenmenge versammelte sich,
und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt.
Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm.
Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.
Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte:
 "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines."
Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.
Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen,
wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren.
Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken....
Genau gesagt, an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.
Die Leute starrten ihn an: wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte:
 "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen.
Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.
Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe.
Ich reiße ein Stück
meines Herzens heraus und reiche es ihnen,
und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt.
Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze,
denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.
Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben,
ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat.
Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen.
Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe,
 die ich für diese Menschen empfinde... und ich hoffe,
dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden.
Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.
Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und
 riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.
Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz.
Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und
füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen.
Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt,
aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen.
Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

 von www.lichtkreis.at

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    Der Garten Eden
    Eines Tages im Garten Eden sagte Eva zu Gott:
    "Gott, ich habe ein Problem!"
    "Was ist das Problem, Eva?"
    "Gott, ich weiß, dass Du mich erschaffen hast, mir diesen wunderschönen Garten und
    all diese fabelhaften Tiere und diese zum totlachen
    komische Schlange zur Seite gestellt hast, aber ich bin einfach nicht glücklich."
    "Warum bist Du nicht glücklich, Eva?" kam die Antwort von oben.
    "Gott, ich bin einsam, und ich kann Äpfel einfach nicht mehr sehen."
    "Na gut, Eva, in diesem Fall habe ich die Lösung für Dein Problem. Ich werde für Dich
    einen Mann erschaffen und ihn Dir zur Seite stellen."
    Was ist ein Mann, Gott?"
    "Dieser Mann wird eine missratene Kreatur sein, mit vielen Fehlern und schlechten
     Charakterzügen. Er wird lügen, Dich betrügen und unglaublich eitel und eingebildet sein.
     Im Großen und Ganzen wird er Dir das Leben schwer machen. Aber er wird größer,
     stärker und schneller sein und er wird es lieben zu jagen und Dinge zu töten. Er wird
     dümmlich aussehen, wenn er erregt ist, aber da Du Dich ja beschwert hast, werde ich
    ihn derart beschaffen, dass er Deine körperlichen Bedürfnisse befriedigen wird.
    Er  wird witzlos sein und solch kindische Dinge wie kämpfen und einen Ball
    herumkicken über alles lieben.
    Er wird auch nicht viel Verstand haben, so dass er Deinen Rat brauchen wird,
    um vernünftig zu denken."
    "Klingt ja umwerfend", sagte Eva und zog dabei eine Augenbraue ironisch hoch.
    "Wo ist der Haken, Gott?"
    "Also...Du kannst ihn unter einer Bedingung haben."
    "Welche Bedingung ist das, oh Gott?"
    "Wie ich schon sagte, wird er stolz und arrogant sein und sich selbst stets am
    meisten bewundern...
    Du wirst ihn daher im Glauben lassen müssen, dass ich ihn  zuerst geschaffen hätte.
    Denk dran, das ist unser beider kleines Geheimnis...
    Du weißt schon, von Frau zu Frau."

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Du kamst mir zuvor

Ich machte mich auf den Weg zu dir,
doch schon sah ich, du kamst mir entgegen.
Ich wollte dir sagen: Ich liebe dich, doch schon hörte ich dich flüstern:
Du bist mir lieb.
Ich wollte dich um Vergebung bitten,
doch ich erfuhr, du hattest mir längst vergeben.
Ich wollte dich "Vater" nennen, doch ich hörte dich rufen: "Mein Kind!"
Ich verlangte danach, in dir zu leben, doch ich entdeckte, du lebst in mir.

Mein Gott, ich werde nie der erste sein.
Liegt darin mein Glück verborgen?
Du kommst mir immer zuvor, um mir nachzugehen.

(Autor unbekannt)

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WEISE GESCHICHTEN - ZWEI ENGEL
Worte zum denken und zum weiter Schenken.
Zwei reisende Engel
machten Halt,
um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen.
Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln,
im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen.
Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller.
Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten,
sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es.
Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel:
 "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."
In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen,
aber
gastfreundlichen Bauern und seiner Frau.
Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten,
liessen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen.
Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm,
fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen.
Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war,
lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel,
wie er das habe geschehen lassen können?
 "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend.
Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben.
 "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "
Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich,
dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte.
Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, sodass er es nicht finden konnte.
Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen,
kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen.
Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen.
Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."
Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten.
Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen,
dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist.
Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...

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    Frauen sind was wunderbares! ... oder: Der eine Fehler bei Frauen
    Als Gott dabei war, die Frau zu erschaffen, war er schon bei seiner sechsten Überstunde. Ein Engel erschien, und fragte "Warum verbringst du so viel Zeit damit???"
    Gott antwortete "Hast du das Datenblatt dazu gesehen???
    Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik, muss über 200 bewegliche Teile haben, die alle ersetzt werden können und ihr Körper muss auch laufen, wenn sie sich nur mit Diätcola und kleinen Snacks ernährt. Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können. Sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann, von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen - und sie wird alles nur mit zwei Händen machen."
    Der Engel war über die Ansprüche erstaunt "Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell??? Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen, um sie fertig zu machen."
    "Das werde ich nicht" protestierte Gott " Ich bin so nah dran, diese Kreation, die mir so ans Herz gewachsen ist zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten"
    Der Engel trat näher und berührte die Frau, "Aber du hast sie so weich gemacht, Gott"
    "Sie ist Weich" stimmte Gott zu, "aber ich habe sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen kann."
    "Wird sie denken können?", fragte der Engel.
    Gott antwortete, "Sie wird nicht nur denken können, Sie wird erörtern und verhandeln können .... besser als ein Mann."
    Der Engel bemerkt etwas, streckt seine Hand aus, und berührt die Wange der Frau. " Ups, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem Modell. Ich habe dir gleich gesagt, daß das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist."
    "Das ist keine undichte Stelle" korrigierte Gott, "das ist eine Träne"
    "Für was ist die Träne?" fragte der Engel.
    Gott antwortete, "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann."
    Der Engel war beeindruckt, "Gott du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich."

    Und sie sind es wirklich! Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten. Sie singen, wenn sie weinen möchten. Sie weinen, wenn sie glücklich sind und lachen, wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das, an das sie glauben. Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptieren kein "Nein" , wenn sie denken, daß es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen ohne alles, damit Ihre Familien haben, was sie brauchen. Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund. Sie lieben ohne Vorbehalt. Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen.
    Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören. Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind Stark auch wenn sie denken, daß es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, daß ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können.
    Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Sie würden zu dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E- mailen, nur um zu zeigen, wie sehr sie sich um dich kümmern. Das Herz einer Frau ist es, was die Welt zu einem schönen Ort macht.
    Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung. Sie haben Mitgefühl und Ideale. Sie geben ihren Freunden und ihrer Familie moralischen Beistand.
    Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!
    Wie auch immer ... wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der, das sie vergessen, was sie wert sind.

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Spuren im Sand 
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichter gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn. 
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war,
blickte ich zurück.
Ich erschrak als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines 
Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten  meines Lebens. 
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,  da hast Du mir versprochen,
auf allen meinen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,  dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast Du  mich alleine gelassen,
als ich Dich am meisten brauchte?" 
Das antwortete ER:
"Mein liebes Kind, ich liebe Dich und werde dich nie allein lassen,
 erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen".

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Eine Engelsgeschichte
Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der die Menschen mit solcher Nähe und Zärtlichkeit begleitete, dass er den unwiderstehlichen Wunsch empfand, nicht nur mit seinem Flügeln über die Erde zu schweben und schützend die Menschen zu achten, sondern er wollte selbst auf ihren Strassen gehen, einer von ihnen werden.

Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühte Mohnblume. Da schien dem kleinen Engel, als habe er im Himmel noch nie ein solches Rot empfunden und seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören, wuchs.
So trat er vor Gottes Angesicht und bat: “Laß mich auf die Erde, laß mich ein Mensch unter Menschen werden.“ Da trat ein erhabener, weiser Engel dazu und sagte: „ Weißt du auch, dass es auf der Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt? Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches.“ „Ja“, erwiderte der kleine Engel,“ das weiß ich. „Doch sah ich auch einen Menschen, der hatte die Kraft, einen großen Schirm aufzuspannen, so dass zwei Menschen darunter Platz hatten.“ Es schien mir, den Beiden könnte kein Unwetter etwas anhaben.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu.
Die Zeit verging, und eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes Angesicht und sprach. „ Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter.“

Da trat der erhabene, weise Engel wieder hinzu und entgegnete: „Weißt du auch, dass es Nebel und Frost und eine Menge verschiedene Arten von Glatteis gibt auf der Welt?“

Da antwortete der kleine Engel: „ ja ich weiß um manche Gefahren, doch sah ich auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.
Als wieder einige Zeit vergangen war, trat der kleine Engel zum drittenmal vor Gottes Angesicht und bat: „Laß mich ein Mensch werden. So rot blüht der Mohn auf der Erde. Mein Herz ist voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen.“

Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit ernster Stimme: „Hast du wirklich genug hingesehen, das Leid und das Elend geschaut, die Tränen und Ängste, die Krankheiten, Sünde und den Tod geschaut“

Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel: „Wohl habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen. Doch ich sah auch einen Menschen der trocknete einem anderen die Tränen, der vergab einem Schuldigen und der reichte einem Sterbenden die Hand. Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele Nächte und wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen. Solch ein Mensch möchte ich werden.“

Da trat der erhabene, weise Engel zurück und Gott schenkte dem kleinen Engel seinen Segen und gab ihm viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.

Bevor der kleine Engel zur Erde niederstieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel einen Flügel ab und der andere Flügel wurde unsichtbar. Da fragte der kleine Engel: „Mein Gott, wie soll ich vorwärts kommen und wie zurück finden ohne Flügel?“

„Das herauszufinden wird deine Lebensaufgabe sein“, hörte er Gottes Stimme zärtlich sagen.

In dieser Nacht kam ein kleines Kind zur Welt. Seine Mutter, noch vor Schmerz und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme, sah das Himmelslicht wie einen Lockenkranz um das Köpfchen des Kindes leuchten und flüsterte: „ Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel.“

Noch lange sah man das Himmelslicht um das Kind. Doch wie das Leben so ist, es beschmutzt auch die reinsten und hellsten Lichter. All die vielen Einflüsse, die Härte und der Kampf taten ein übriges. Bald sah niemand mehr, dass der Mensch himmlisches Licht in sich trug.

Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hier und da bemerkbar, doch was bei dem Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher als unsicheres Schwanken und dann beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.

Je länger der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, auf den staubigen und steinigen Wegen des Lebens ging, die mühsamen Treppen bestieg, die steil abfallenden dornigen Hänge hinunter strauchelte, desto mehr hatte er vergessen, woher er kam und weshalb er hier wanderte. Einzig die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die an Wegrändern und Magerwiesen blühten, war ihm geblieben.

Viel Leidvolles begegnete dem Menschen auf seinem Lebensweg. Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen, zwar reichte er ab und zu einem schwankenden Mitmenschen die Hand, zwar brach er zuweilen sein Brot mit einem Hungernden, doch die meisten Rätsel blieben und er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wie vieles er unerledigt zurücklassen musste.

Seine Kraft reicht nur für ganz wenig, und oft schien es ihm als bewirkte sein Leben nichts.

Jeden Frühling aber blühte der Mohn an den Straßenrändern und erfreute des Menschen Herz. Nach einem besonders langen kalten Winter, in dem der Mensch kaum genug Wärme und Schutz, Raum und Nahrung, Freundschaft und Brot gefunden hatte, konnte er sich nur noch langsam und mühsam fortbewegen. Er musste viele Pausen machen und schlief vor Erschöpfung am Wegrand ein.

Da erblickte er weit über sich auf einem unerreichbar hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohn.

Der Mensch rieb sich die Augen. So rot, so rot erblühte der Mohn! Beim Anblick dieser Blumen wünschte er so sehr, dass er allen Menschen, denen er begegnete und allen Tieren, die um ihn waren, eine solche Blume und so ein klares, inniges Rot als Zeichen der Liebe schenken dürfe.

Da bemerkte er neben sich einen Wanderer, genauso müde, genauso gezeichnet von der langen Strasse wie er. „Wohin schaust du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?“ fragte dieser. „Dort auf die Mohnblüten. So müsste die Farbe unserer Liebe sein.“ „Weißt du denn nicht, wie schnell diese Art Blumen welken, wie wunderbar sie sind?“ kam die Frage des Wanderers. Der Mensch, der einst ein Engel gewesen war flüsterte: „Ich weiß um ihre Sterblichkeit.

Trotzdem ist kein roteres Rot in der Welt und in meinem Herzen. „Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere auch welken, ihr Rot bleibt in der Seele“: Da schauten sich die beiden Menschen ins Gesicht und erkannten den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des Anderen. Sie sahen, woher sie kamen, wozu sie gewandert waren und wohin sie noch unterwegs waren.

Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel.

Voller Freude umarmten sie sich. Da geschah das Wunder. Sie erreichten das Mohnfeld, gemeinsam konnten sie fliegen, denn...

Menschen sind Engel mit nur einem Flügel –
Um Fliegen zu können müssen sie sich umarmen.

Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel. „Du hast herausgefunden, wozu du unterwegs warst und ich dich aussandte. Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim!“

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10MARION BURKE 2004 - 2017

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